Pressemitteilung III November 2006

Abendzeitung München, 15.11.2006 Titel:

“Endlich wieder gut schlafen“

Zuerst möchte ich hier ein Lob an die Münchner Abendzeitung aussprechen, das dem Thema Schlaf eine Titelseite widmete und nicht, wie all zu oft, über Gewalt und Verbrechen schrieb.

In diesem Artikel wurde ein Thema angesprochen, dass den Menschen in seinem unmittelbaren Alltag beschäftigt und deren Auswirkungen er täglich erfährt.

Nach Abendzeitung-Informationen sind ca.26 Millionen Menschen in Deutschland von Schlafstörungen betroffen, dies wundert mich nicht, da ein Großteil der Menschen dem Thema Schlaf zu wenig Aufmerksamkeit widmen und es für zu selbstverständlich erklärt wird.

Auch ist der Schlaf teilweise negativ behaftet, wie mit: Der Schlaf ist der Bruder des Todes, viele meinen auch der Schlaf sei ein Zeitfresser und gehen nach dem Zeitgeist - nichts verschlafen zu dürfen -

Dem Bericht ist eine Empfehlung der IKK beigefügt sich in Yoga zu üben. Da kann man einmal mehr sehen, wie hilflos manche Krankenkassen sind (soweit ich weiß, ist es sogar der Innungsverband der deutschen Krankenkassen).

In diesem Beitrag wird auch Professor Jürgen Zulley, Leiter des Schlafmedizinischen Instituts der Universität Regensburg genannt, der hier mit verschieden Tipps aufwartet, unter anderem mit Ernährungstipps. Ich kenne Herrn Professor Zulley über seine Bücher und durch Filmbeiträge. Ich achte und schätze seine Arbeit und wie er sein Wissen an den Laien vermittelt, doch bei Ernährungsfragen ist er kein Experte. In diesem Zusammenhang sollte man bitte anderen Experten, den Vorrang geben.

Auch der Beitrag: “Das bringt Sie um ruhigen Schlummer“ im Kontext dieses Artikels, ebenso mit Quellenverweis zur IKK war auch nichts Neues und Larifari. Es zeigt sich hier, wie oft, dass zwischen Theorie und Praxis Welten liegen, oder anders gesagt, das Management dieser Institute haben keine Ahnung, was Ihre Krankenkassen-Kunden wirklich brauchen, bewegt und motiviert.

Es fehlten bei diesem Artikel die ganz einfachen Lösungsansätze:

Auf was schläft der Mensch, der sich die ganze Nacht wälzt und nicht zu Ruhe kommt?

Ist seine Matratze vielleicht zu weich oder zu hart? Ist die Spannung der Federleisten seines Lattenrostes durch die vielen Lastwechsel aufgebraucht? Schwitzt er auf seiner Matratze? Sind es Allergien oder vielleicht das Metall im Bett oder in der Matratze? Oder sind es gar Schadstoffemissionen, die aus dem Material seiner Matratze, des Bettes, Decken oder Kopfkissen entweichen, die ihn nicht zur Ruhe bringen?

- Wie es Großvater schon sagte.“ Ein paar gute Schuhe und eine gscheite Matratze sind das halbe Leben“ und: “Wie man sich bettet so lebt man“ -

Dieser Aspekt wurde in dem Abendzeitungartikel leider völlig ausgeblendet.
Ich sehe auf Grund meiner Erfahrung als Matratzenhersteller und Berater, (auch der Endkunden)dass Maßnahmen die den Menschen zum wirbelsäulengerechten Schlaf bringen, unter Berücksichtigung eines positiven Mikroklimas im Umfeld der Matratze, zu einfachen und pragmatischen Lösungen bei einem großen Teil der unter Schlaflosigkeit Leidenden führen!

Volkmar Schoen
München 17.11.06
shogazi Schlafkultur GmbH
www.shogazi.de